RatzFatz-Rezepte

Die amerikanische Antwort auf „unseren“ Krautsalat: Coleslaw

Amerikanischer Krautsalat, der sogenannte Coleslaw, gehört bei mir immer zu einem gemütlichen Grillabend - und es gibt ihn immer, wenn selbstgemachte Hamburger serviert werden.

Amerikanischer Krautsalat, der sogenannte Coleslaw, gehört bei mir immer zu einem gemütlichen Grillabend – und es gibt ihn immer, wenn selbstgemachte Hamburger serviert werden.

Ich glaube, Krautsalat hat weltweit eine große Fangemeinde! Ob er – wie klassischerweise in Deutschland – mit einer Essig-Öl-Marinade zubereitet wird, ob man ihn – wie es die Griechen tun – mit blanchiertem Weißkohl, Olivenöl, Zitronensaft, Essig, Salz und Pfeffer zubereitet – oder es wie die Amerikaner macht: Da ist das Dressing aufwändiger, enthält Sahne und Senfpulver. Aber diese amerikanische Krautsalat-Version, der Coleslaw, ist einfach genial zu gegrilltem Fleisch, zu frittiertem Fisch – oder auch solo, einfach mit frischem Brot. Und deshalb finden Sie das Rezept auch in der Rubrik „Mit Feuer und Flamme“ bei den Ratzfatz-Rezepten (Hat zur Grillzeit Hochsaison: Coleslaw). Wer mag, kann den Möhrenanteil erhöhen, kann noch krosse Speckwürfelchen druntermischen, kann Weiß- und Rotkohl zu gleichen Teilen verwenden oder dem Coleslaw mit Ananasstücken eine fruchtige Note geben. Ich stelle hier meine ganz klassische Variante vor, aber das heißt ja nichts. Seien Sie kreativ!

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Hat zur Grillzeit Hochsaison: Coleslaw

Keyword mit Feuer und Flamme

Anleitungen

  • Er ist eine  klassische Beilage zu Hamburgern, er passt prima zu jeder Art von Grillfleisch - und wenn Sie mal einen Backfisch oder frittierte Tintenfischringe zubereiten: Auch da ist die amerikanische Krautsalat-Variante, der Coleslaw, super-lecker! Gemacht ist er schnell, aber hinterher sollten Sie ihm noch drei Stunden Ziehzeit geben - dann ist er perfekt! Und wenn er nach der Zubereitung noch eine Nacht im Kühlschrank verbringt, ist das auch kein Problem - also prima, um die Vorbereitungen für eine Grillparty etwas zu entzerren!
    Mache ich gern als Beilage zu Spareribs, hausgemachten Hamburgern oder auch Backfisch: Coleslaw, die amerikanische Antwort auf unseren klassischen Krautsalat.
    Zubereitungszeit: 30 Minuten plus Ziehzeit
    Zutaten: 1 Weißkohl (etwa 600g), 1 große Möhre, 1 Lauchzwiebel, 50ml milder Essig, 1 Esslöffel Zucker, 1 Esslöffel Mehl, 1 Teelöffel Senfpulver, 1 Teelöffel Salz, 80g Sahne, 2 Esslöffel Butter, 1 Ei (am besten Größe L), 1 Teelöffel schwarzer Sesam (kann, muss nicht - aber wenn, dann bitte Bio-Qualität aus dem Reformhaus), eventuell noch Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken
    Den Weißkohl putzen, halbieren, Strunk rausschneiden und dann in sehr feine Streifen schneiden - oder einen Gemüsehobel einsetzen. Geht übrigens prima mit der "Zauberette" und dem ESGE-Zauberstab! Die Möhre schälen und raspeln - dan können Sie die Zauberette gleich wieder einsetzen, wenn Sie keine Lust auf "Handarbeit" haben... die Lauchzwiebel putzen, das Weiße und Hell- und Mittelgrüne in feine Streifen schneiden.
    Essig, Mehl, Zucker, Senfpulver und Salz unter Rühren aufkochen. Dann Butter und Sahne unterziehen, immer fein weiterrühren. Wenn alles zu einer gleichmäßigen Masse geworden ist, den Topf vom Herd nehmen und das Ei unterrühren. Jetzt so lange rühren, bis die Sauce beginnt dick zu werden. Den Sesam einstreuen, wenn Sie mögen. Dann vermischen Sie Weißkraut, Möhren und Lauchzwiebel mit der Sauce und stellen den Coleslaw für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank, damit er durchziehen kann. Wenn er länger dort bleibt: wie gesagt, kein Problem, stört ihn nicht... Vor dem Servieren noch mal probieren, eventuell nach persönlichem Geschmack mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer nachwürzen.


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