RatzFatz-Rezepte

Entspannt angekommen!

Warmer Bauch tut gut: Noodles Lieblingsplatz...

Warmer Bauch tut gut: Noodles Lieblingsplatz…

Unser Umzug ins neue Zuhause war eigentlich kein großes Problem. Kisten gepackt, mit lieben Helfern die Möbel rüber transportiert. Meine größte Sorge: Wie nimmt unsere Katzenbande den Ortswechsel auf? Wie kriegen wir sie rüber? Und vor allem: Wie kriegen wir Noodles, unseren mega-scheuen Müllkippen-Problem-Notfall-Kater rüber? Leopold, Clementine, Pünktchen und Anton waren – mit kleinen Kratzern an Händen und Nasenspitzen – flott in den Katzenkörbchen gelandet. Aber Noodles? Weg, spurlos verschwunden. Okay, also haben Tibor und ich erst mal die vier „normalen“ Fellnasen ins Auto gepackt, sie in Blicknähe zu den Erdgeschoss-Katzenklos (zwei weitere sind im Obergeschoss…) rausgelassen. Alles easypeasy.

Pünktchen - im Bettdecken- Stampfmodus...

Pünktchen – im Bettdecken- Stampfmodus…

Aber wo ist Noodles? Ich habe dann mit meiner Freundin und inzwischen ehemaligen Nachbarin telefoniert: Futter im Napf, Fenster offen – taucht Noodles auf? Und ja, er fand den Besuch von Anja in der Scheune nicht nett und floh ins Haus. Fenster zu, Anruf bei uns in Kofferen. „Er ist drin.“ Okay. Ab nach Oberembt. Noodles saß in einem der leeren Regale und wirkte nicht besonders happy. Streicheln mag er nur, wenn er mag. Also streicheln – Noodles floh. Und sauste im Tiefflug ins Bügelzimmerchen. Schiebetür zu! Jetzt kam der Einsatz für Tibor. Mit Katzenkörbchen und Arbeitshandschuhen rein in den kleinen Raum, Tür zu. Leute, ich stand davor und hörte immer nur die beruhigende Stimme von Tibor: „Wenn du da sitzt, Noodles, kann ich Dich nicht packen…“ Antwort: CCCHHHHHRRRRR! Das ging gut 20 Minuten so. Dann hat mein wunderbarer Mann unser Problemtier zu packen gekriegt und in das Körbchen verfrachtet. Auf der Autofahrt war von ihm im Gegensatz zu den vier anderen bei der vorherigen Fuhre (Katzenkonzert in höchsten Tönen) nichts zu hören. Rein ins Haus, rein in den Katzenklo-Raum – und Noodles stieg aus, inspitzierte alles und machte sich dann auf die Suche nach den anderen Kumpels…

Keine Vertipper? Clementine hat alles im Blick...

Keine Vertipper? Clementine hat alles im Blick…

Beim alten Haus hatten die Katzen ja einen geschützten Innenhof, konnten rein und raus nach Lust und Laune. Im neuen Heim ist der Hof kleiner – und noch dürfen sie auch nicht raus. Aber toitoitoi: Derzeit gibt es drinnen so viel zu entdecken, zu erschnuppern, so viele Ruheplätze – noch will keiner raus.

"Bin ich schön?" - Ja, Anton, bist Du!

„Bin ich schön?“ – Ja, Anton, bist Du!

Noodles ist jetzt deutlich entspannter – und hat auch schon seine Lieblingsplätze. Wahlweise unter der Bettdecke (man sieht einen kleinen Hubbel, das ist er…), an seinen Kumpel Leopold gekuschelt oder auf der Heizung im Wohnzimmer. Er lässt sich streicheln, er schnurrt, er maunzt freundlich – unser Problemfall ist in Linnich-Kofferen angekommen. Wie seine vier Kumepls / Kumpelinen. Clementine (die Mama von Pünktchen und Anton) kontrolliert gerne meine Arbeit am Schreibtisch, während Pünktchen es klasse findet, die Bettdecke mit Taps-Mustern zu versehen. Und Anton? Wenn er nicht gerade pennt, macht er gerne ein Posing fürs Foto…

Ich bin glücklich! Und wenn wir erst unsere kleine Wildwiese eingesät haben und der Hof in frühlingsfrischem Grün Lust auf draußen macht, dann dürfen die fünf Süßen auch raus. Und lassen hoffentlich die Rotschwänzchen, Sperlinge und Amseln in Ruhe, die derzeit tiefenentspannt im Hof bei uns ihr Vogelfutter genießen!

Gemütlich kuscheln - das derzeitige Haupt-Tagesprogramm von Leopold und Noodles.

Gemütlich kuscheln – das derzeitige Haupt-Tagesprogramm von Leopold und Noodles.

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